Eine Kernaufgabe unseres 1989 entstandenen christlichen-diakonischen Arbeitszweiges “Offene Hände” ist, basierend auf dem Bibelvers aus Jesaja 58,6-7 “reiss weg allerlei Last”, seit Jahrzehnten die Sammlung von Gebrauchtwaren, die zu einem großen Teil an Bedürftige sowie an Organisationen weiter gegeben werden, die unter Notleidenden und in Katastrophengebieten arbeiten.

Daraus entstanden ist unser Elops Offene-Hände-Laden in Bad Windsheim, um auch hier vor Ort Menschen unabhängig von ihrem Einkommen, attraktive und preiswerte Waren anbieten zu können. Gleichzeitig trägt der Erlös zur Kostendeckung unserer vielfältigen Aufgaben bei.

Wir helfen auf vielfältige Weise:

  • Hilfsgüterweitergabe in Notgebiete
  • Rumänienhilfe
  • Faire Preise – auch für einkommensschwache Haushalte
  • Mehrfachverwendung von Waren zur Müllvermeidung und Umweltentlastung
  • Beschäftigung von langzeitarbeitslosen, schwer vermittelbaren Mitarbeitern mi Rahmen arbeitspolitischer Maßnahmen mit dem Ziel, die Menschen auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten und zu qualifizieren.

In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim erhalten wir für manche Maßnahmen Zuschüsse. Ebenso unterstützt uns die Evang. Luth. Kirche Bayern mit der Aktion 1+1 “Mit Arbeitslosen teilen” durch Zuschüsse  und Verdoppelung von Spenden und Kollekten.

Wir sind ein gemeinnützig, anerkannt und berechtigt Zuwendungsbestätigungen (Spendenquittungen) auszustellen. Diese werden jeweils Anfang Februar des nachfolgenden Jahres verschickt.

Elops Offene Hände: Es funktioniert weil …

Bücherläden schließen (nur die großen Konzerne überleben), private Gebrauchtwarenläden haben zu kämpfen, Altkleidersammlungen stehen oft im Ruf nur Geschäftemachern zu dienen. Elops Offene Hände sammelt und sortiert seit bald 30 Jahren verschiedenste Waren und Hilfsgüter. Über 1000 m3 Hilfsgüter sind es 2016 gewesen, die in Notgebiete wie Rumänien, Ukraine, Lettland… gebracht wurden. Einiges wird auch im „Offene Hände Laden“ günstig weitergegeben.

Was ist das Geheimnis von Offene Hände, was sind die Erfolgsfaktoren, wieso funktioniert es?

Elops Offene Hände Hände lebt davon, dass viele sich einbringen, viele gemeinsam an einem Strang ziehen. Da sind die Menschen, die Waren bringen oder zur Verfügung stellen. Da sind Elops-Mitarbeiter, die Haushaltsauflösungen machen, schleppen, montieren, sortieren, verpacken, dekorieren. Da sind Hauptamtliche als tragende Säulen, Menschen (Freiwillige im FSJ oder BFD), die bis zu einem Jahr investieren, um bei uns mitzuarbeiten, Mitarbeiter aus Arbeitsmaßnahmen oder Sozialstundenableister, viele Ehrenamtliche, die mit Herzblut sich und ihre Zeit einbringen, um im Laden oder im Hintergrund die Arbeit zu unterstützen. Da sind Kunden, die Waren kaufen und sind Menschen, die Elops und die Offene-Hände-Arbeit mit Spenden unterstützen. Und es gibt Netzknüpfer, die Kontakte herstellen zu befreundeten Missionswerken als Hilfsgüterempfängern, zu Lieferanten, zu Ämtern und politischen Stellen. Man könnte Elops Offene Hände als mittelständischen Betrieb sehen, als Logistikunternehmen, als therapeutische Einrichtung und und und. Das stimmt alles in gewisser Weise.

Das Wesentliche ist für uns, dass da ein allmächtiger und liebender Gott hinter Elops Offene Hände steht, der sich zu denen stellt, die sich für Arme und Notleidende einsetzen und sie und ihr Werk segnet. Wir sind in Seinem Namen unterwegs, stellen uns unter Seine Leitung, Seinen Schutz und Segen, das ist der wichtigste „Erfolgsfaktor“ hinter Elops Offene Hände.

Willst Du Teil dieses Netzwerkes von Offene Hände werden möchtest, Du Dich in der Mitarbeit vor oder hinter den „Kulissen“ einbringen, dann nimm Kontakt mit uns auf, herzlichen Dank.